Neubau Technikum TU Dresden – Realisierungswettbewerb

Neubau Technikum Nöhtnitzer Straße - TU Dresden - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden

Realisierungswettbewerb Neubau des Technikum Nöthnitzer Straße für die TU Dresden. Interdisziplinäres Verfahren für Gebäudeplanung und Technischer Ausrüstung.

Bauherr
Freistaat Sachsen, SIB Niederlassung Dresden II
Kategorie
Kenndetails

Kenndetails
Wettbewerbsart: Realisierungswettbewerb interdisziplinär
Wettbewerbsart: Einladungswettbewerb mit 22 Teilnehmern
Wettbewerbsjahr: 2009

SHP-Bauprojekte.de-C-11 Bild 1
Neubau Technikum Nöhtnitzer Straße – TU Dresden

Realisierungswettbewerb Neubau Technikum Nöthnitzer Straße – TU Dresden

Wettbewerbsprogramm – Aufgabenstellung

Für zukunftsweisende Forschung und anwendungsorientierte Lehre (Auslobungstext), vorwiegend aus dem Be-reich Mikroelektronik, war ein Reinraumzentrum mit einem Gesamtraumbedarf von 2.240 m² (HNF) mit überwiegend hochinstallierten Labor-, Mess- und Versuchsräumen zu entwerfen.

60 Räume (ca. 2.000 m²) waren mit Reinraumtechnik unterschiedlichster Reinraumklassen zu planen. Der Kostenrahmen war mit 31,5 MIO € vorgegeben.

Umsetzung – Entwurfskonzept

Bauen im High-Tech-Bereich mit Forschungstechnik im High-End-Bereich bedeutet: Schnelllebige Technik und verhältnismäßig langlebige Gebäude optimal zusammenzubringen.

Dabei kann unserer Auffassung nach nicht allein auf die Erfüllung des geforderten Raumprogrammes geachtet werden. Vielmehr muss die Orientierung – von vornherein – auf ein sehr hohes Maß an Nutzungsflexibilität gelegt werden. Spätere innenräumliche Umbauten sollten problemlos möglich sein. Dies ist schon beim Erstentwurf zu beachten.

Ebenso galt unser besonderes Augenmerk bei der Entwurfsarbeit der wirtschaftlichen Optimierung und ins-besondere unter Berücksichtigung der späteren Unterhalts- und Betriebskosten.
Als Lösung wird ein Gebäudekomplex vorgeschlagen, der Bauwerk und TGA in optimierter Weise kombiniert.

In einem Kubus wird die gesamte Reinraumtechnik kompakt auf drei Etagen untergebracht. Dadurch entste-hen kurze Installationsstrecken, die zudem so angeordnet sind, dass ein sehr hohes Maß an Nutzungsflexibi-lität und kostengünstiger Veränderbarkeit gewährleistet ist.

Dem Kubus vorangestellt ist ein Erschließungsbauwerk mit den Facilities und Räumlichkeiten, die keine Reinraumanforderungen benötigen. Die skulpturale Ausformung des Baukörpers assoziiert kristalline Struktu-ren (als ein Zustand höchster Ordnung in fester Materie) und stellt sich bewußt gegen den nüchtern-kühlen Techniktrakt und schafft so außerdem eine besondere städtebauliche Akzentuierung.

Projektpartner Labortechnik: AJZ Engeneering GmbH, Jena
Projektpartner Technische Ausrüstung: Ingenieurbüro Six, Rudolstadt

Neubau Systemparkhaus in Stahlskelett-Fertigbauweise

Systemparkhaus Stahlskelett Fertigbauweise - Plan Ansicht - Bild Goldbeck Ost GmbH

Neubau Systemparkhaus in Stahlskelettbauweise mit Betonfertigteilplatten
Grundfläche ca. 51 x 32 Meter, 14 Meter Höhe ca. 7 Meter

200 Stellplätze auf 6 Halbebenen

Funktionales, kostenminimiertes Parkdeck ohne Überdachung für nicht-öffentliche Nutzung.

perspektivischer Blick von Süden. Bild Goldbeck Ost GmbH
perspektivischer Blick von Süden. Bild Goldbeck Ost GmbH
perspektivischer Blick von Nordosten. Bild Goldbeck Ost GmbH
perspektivischer Blick von Nordosten. Bild Goldbeck Ost GmbH

Neubau Systemparkhaus- Fertigstellung Q3/2021

Aufgabe

Neubau Systemparkhaus in Stahlskelettbauweise mit Betonfertigteilplatten.

Grundfläche ca. 51 x 32 Meter, 14 Meter Höhe ca. 7 Meter.

200 Stellplätze auf 6 Halbebenen.

Kostenminimiertes Parkdeck ohne Überdachung für nicht-öffentliche Nutzung.

Neubau Parkhaus am Uniklinikum Dresden – Projektmanagement

Aufgabe/Beschreibung

Errichtung eines Systemparkhauses in Stahlskelettbauweise mit Betonfertigteilplatten für 510 Stellplätze auf neuen Halbebenen.

Grundfläche ca. 86 x 32 Meter, 14 Meter Höhe.
Zwei Treppenhäuser, Aufzug, Stellplätze für Elektrofahrzeuge.

Logisches, sich selbst erklärendes Verkehrssystem. Die Stellplätze haben eine lichte Breite von 2,50 Meter. Durch die Stützenfreiheit über die gesamte Breite von 16 Metern ist ein besonders einfaches Ein- und Ausparken möglich und es besteht uneingeschränkte Sicht über die ganze Parkebene. Dadurch enstseht eine hohe Benutzerfreundlichkeit.

Nachhaltigkeit: Gründach, LED-Beleuchtung, langlebige, wartungsarme Konstruktion.

Leistungen SHP:

Projektmonitoring, baubegleitendes Controlling, Gewährleistungsverfolgung.

Kategorie
,
Kenndetails

Flächen / Rauminhalte (DIN 277)
12.400 m² Hauptnutzfläche (HNFa) Neubau
38.500 m³ Bruttorauminhalt (BRIa)

Termine
11/2018 Baubeginn
10/2019 Übergabe an den Nutzer

Blick von Südwesten
Blick von Südosten
Standard-Stellplatz
Die Stellplätze sind stützenfrei gestaltet.
Fassadendetail. Die Fassade übernimmt Gestaltungs- Schall- und Blendschutzfunktionen. Gegenüber des Parkhauses befindet sich die Kinder- und Frauenklinik des Universitätsklinikums.

Neubau Mitarbeiterrestaurant Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus TU Dresden, Neubau Mitarbeiterrestaurant (Kooperation) - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden

Neubau Mitarbeiterrestaurant unter Integration des Baudenkmals Haus 22 (Alter Pferdestall) mit 200 Sitzplätzen, sowie VIP-Bereich.
Kooperationsprojekt mit Kilian-Architekten und B.I.S GmbH Dresden.

Bauherr
Universitätsklinikum an der TU Dresden A. ö. R.
Kategorie
Kenndetails

Bauwerkszuordnungskatalog (2021)

    4940 (Baudenkmal „alter Pferdestall“)
    6730 (Mensa mit Zusatznutzung)

    Flächen / Rauminhalte (DIN 277)
    897 m² Nutzfläche(NF)
    8.477 m³ Bruttorauminhalt (BRIa)

    Kosten (DIN 276)
    4.170.701,28 € BWK (KG 300+ KG 400)

    Termine
    01.2011 bis 07.2012 Planung
    11.2011 bis 10.2012 Bauausführung
    10.2012 Inbetriebnahme

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus TU Dresden Neubau Mitarbeiterrestaurant - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten
Mitarbeiterrestaurant Universitätsklinikum Carl Gustav Carus (Bild: David Brandt)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus TU Dresden

Neubau Mitarbeiterrestaurant mit funktionaler Integration des „Alten Pferdestalls“ (Haus 22)

Kooperationsprojekt mit Kilian-Architekten und B.I.S. GmbH Dresden.

Planungsleistungen

Objektplanung LP 2 bis 8

Funktion

Mitarbeiterrestaurant mit 200 Sitzplätzen
Küchentechnik
Seminar- und VIP-Bereich

Besonderheiten

Denkmalschutz (Einzeldenkmal)

Aufgabe

Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Dresden ist für die Mitarbeiter, Besucher und Gäste bzw. Patien-ten der Neubau einer Mensa vorgesehen.

Entwurfskonzept

Das Entwurfskonzept beinhaltet den Neubau mit einer funktionalen Integration dieses Denkmalgebäudes Haus 22 (ehemaliger Pferdestall).

Der Gebäudekomplex wird durch Zäsuren in Form von verglasten Fensterbändern aufgeteilt. Die giebelständigen Bauteile entlang der Straße vermitteln den Übergang zwischen der Ursprungsbebauung von 1898 – 1901 in aufgelockerter Weise zur Hauptallee.

Der Haupteingang der Cafeteria befindet sich am straßenseitigen Giebel des Hauses 22 und bildet mit dem Neubau einen Vorplatz.

Konzeptionell sieht der Entwurf für das Denkmal einen Eventbereich „Alter Pferdestall vor, der als Café Lounge mit Sesseln ausgestattet ist und in dem Ausstellungen, Tagungen, Jubiläen und Feierlichkeiten statt-finden können.

Umsetzung

Das Mitarbeiterrestaurant wurde planmäßig und termingerecht fertig gestellt.
Die Abweichung der genehmigten Kosten zur Kostenfeststellung beträgt 0,8%.

Neubau Mattschulhaus CH-Wil – Realisierungswettbewerb

Neubau Mattschulhaus CH-Wil - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden

Projektwettbewerb Mattschulhaus CH-Wil
Neubau Schulgebäude, Umbau und Sanierung einer Sporthalle

Bauherr
Stadt Wil
Kategorie
Kenndetails

Kenndetails
Wettbewerbsart: Baulicher
Realisierungswettbewerb
Zulassungsbereich: Schweiz
GATT/WTO-Staaten
Wettbewerbsjahr: 2004

Neubau Mattschulhaus CH-Wil - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden

Realisierungswettbewerb Mattschulhaus CH-Wil

Wettbewerbsprogramm – Aufgabenstellung

Am Schulstandort im schweizer Wil war ein Schulgebäude für 7 Regelklassen und 8 Kleinklassen mit ca. 260 Kindern und Jugendlichen zu schaffen, nebst Werkräumen, zugehöriger Verwaltung und Sonderflächen mit einer HNF von ca. 4.000 m².

Die vorgegebene Prioritäten waren: 1. Wirtschaftlichkeit – 2. Organisation – 3. Ökologie
Die am Standort bestehenden Gebäude, unter anderem eine Schulsporthalle (Baujahr 1964), waren auf hin-sichtlich eines möglichen Erhaltes unter Würdigung der Angemessenheit der Mittel zu prüfen.

Umsetzung – Entwurfskonzept

Das bestehende Schulgebäude aus den 1960er Jahren konnte auf Grund einer extrem verwinkelten Gebäu-degeometrie nicht wirtschaftlich für die geforderte Barrierefreiheit umgebaut werden, zudem bestanden konstruktiven Eigenarten, die ebenfalls zu der Schlussfolgerung führten, dass mit einem Erhalt die geforder-ten Ziele des Auslobers nicht zu erreichen waren. Es wurde der Rückbau empfohlen. Erhalten wurde lediglich die Sporthalle.

Der Neubauentwurf sieht einen klar gegliederten, kompakten Bautyp vor, mit stringenter Geometrie ohne aufwändige Detailkonstruktionen (Wirtschaftlichkeit, günstiges A/V-Verhältnis). Eine zentrale Halle fungiert als Erschließungs- Bewegungs- Begegnungs- Kommunikations- und Aufenthaltsbereich. Durchflutet mit Tageslicht und mit Durchblicken nach außen und zum anderen Geschoß werden so die baulichen Vorausset-zungen für eine helle, anregende und freundliche Atmosphäre geschaffen.

Die im Entwurf vorgeschlagenen Energieeffizienzmaßnahmen waren zum damaligen Zeitpunkt (2004) inno-vativ: Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Solare Wärmegewinnung (500 m² Kollektorfläche) für Bau-teiltemperierung (Raumtemperierung und Kühlung), Regenwassernutzung.

Die Waschbetonfassade der Sporthalle wurde energetisch ertüchtigt und mit einer künstlerisch gestalteten großformatigen Grafik aus bedruckten transluzenten Polycarbonatplatten bekleidet.

Neubau Kindertagesstätte Döbeln – Realisierungswettbewerb

Neubau Kindertagesstätte Döbeln - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden

Ersatzneubau Integrativer Kindergarten St. Florian der ev.-luth. Kirchgemeinde Döbeln

Bauherr
Evangelisch Lutherisches Landeskirchenamt Sachsen
Kategorie
Kenndetails

Kenndetails
Wettbewerbsart: Baulicher
Realisierungswettbewerb
Wettbewerbsjahr: 2003

Neubau Kindertagesstätte Döbeln - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden
Neubau Kindertagesstätte Döbeln

Realisierungswettbewerb Neubau Kindertagesstätte Döbeln

Wettbewerbsprogramm – Aufgabenstellung

Am Standort befindet sich eine historische Kirche, auf dessen Grundstück der Kindergarten seinen neuen Platz finden soll, nachdem der alte Kindergarten nach den Flutschäden 2002 soweit in Mitleidenschaft gezo-gen war, dass er abgerissen werden musste.

Der Ersatzneubau soll auf rund 500 m² HNF Platz für 70 Kinder in 4 Gruppen schaffen und alle notwendigen Facilities beinhalten. Auftraggeberseitig gewünscht war eine möglichst direkte Anbindung des Kindergartens an die Kirche.

Umsetzung – Entwurfskonzept

Städtebaulich wird die straßenseitige Bauflucht der Kirche übernommen. Die Anordnung des Kindergartens erfolgt auf der Südseite. Durch eine Anschüttung wird erreicht, dass sich Kirche und Kindergarten niveau-gleich und barrierefrei nutzen lassen. Das Erdgeschossniveau befindet sich nun über dem potentiellen Über-flutungsniveau.

Der Entwurf sieht einen klar gegliederten kompakten Bautyp vor, der ein günstiges A/V-Verhältnis aufweist und für eine geeignete Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen als Niedrigenergie, bzw. Passivstan-dard die Voraussetzungen schafft.

Kinder nehmen anders wahr als Erwachsene. Kinder haben eine andere Sehperspektive, nehmen ihre Umge-bung sowohl visuell, als auch haptische intensiver war als Erwachsene. Kinder be-greifen.
Kinder brauchen sowohl Bewegungs- als auch Rückzugsräume.

Der Bauentwurf reagiert auf diese besonderen Anforderungen der kindlichen Sensibilität. Im Innern geben klare Raumstrukturen Orientierung. Durchblicke schaffen Beziehungen zum Außenraum.
Es entstehen Rückzugebereiche und offene Spielflächen. Wichtig ist der Bezug zum Außenraum. Hier öffnet sich die Fassade zum Naturraum hin.

Kindgerecht aber nicht kindlich – Der Entwurfsansatz verzichtet bewusst auf die plakative Darstellung und das übliche aufgeregte rot-grün-blau-Design anderer Kindergärten. Ruhe und Klarheit statt Aufgeregtheit und Reizüberflutung.

Neubau Institusgebäude Forstwissenschaften Tharandt – Realisierungswettbewerb

Hochschulbau - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden

Realisierungswettbewerb Institutsgebäude für die Fachrichtung Forstwissenschaften der TU Dresden Tharandt

Bauherr
Freistaat Sachsen vertreten durch Staatshochbauamt Dresden
Kategorie
Kenndetails

Kenndetails
Wettbewerbsart: Baulicher
Realisierungswettbewerb
Zulassungsbereich: EU-Mitgliedstaaten
Wettbewerbsjahr: 1995
Besonderheiten: Hoher Anteil
Labortechnik

Hochschulbau - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden
Hochschulbau

 

Realisierungswettbewerb Neubau Lehrgebäude
für Fachrichtung Forstwirtschaften – TU Dresden

Wettbewerbsprogramm – Aufgabenstellung

Neubau Institutsgebäude für Fachrichtung Forstwirtschaften an der TU Dresden in Tharandt.
Die Kleinstadt Tharandt zieht sich linienförmig entlang des engen Tales der Weißeritz. Der Ort ist geprägt von kleinstädtischer Strukturen und kleinteiliger Körnung. Das Baugrundstück liegt direkt an den Flüsschen Weißeritz. Neben dem Funktionsprogramm sind stadtökologische Belange zu beachten.

Umsetzung – Entwurfskonzept

Unser Entwurf sah vor, sich der kleinteiligen Struktur der Umgebungsbebauung anzupassen. Ein großes Insti-tutsgebäude hätte die Maßstäbe gesprengt.
Durch die Auflösung in fingerförmige Einzelbauten wird eine maßstäbliche Anpassung an die umgebende städtebauliche Textur erreicht und die Forderung der Auslobung nach Durchlässigkeit zwischen Straße und Hang ermöglicht.
Die Gebäude bleiben zweigeschossig und ordnen sich höhenmäßig in die bestehende Umgebungsbebauung ein. Auf Grund der problematischen Baugrundverhältnisse wird auf eine Unterkellerung verzichtet. Aus der fächerförmigen Anordnung der Gebäude ergeben sich vielfältige Blick- Raum- und Wegebeziehungen. Der Außenraum korrespondiert in vielfältiger Weise mit dem Inneren der Laborgebäude.
Die einzelnen Fachbereiche sind jeweils in einem eigenen Gebäudeteil untergebracht. Zukünftige Veränderungen lassen sich bei der vorgeschlagenen Gebäudestruktur optimal realisieren. Die lineare Anordnung von Büros, Erschließung und Labors parallel zu einem zentralen Installationsschacht ermöglichen ein maximales Maß an Funktionalität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Neubau Hochleistungsrechenzentrum TU Dresden

TU Dresden Hochleistungsrechner - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden © Kerstin Mann

Erweiterungsneubau zur Unterbringung des Hochleistungsrechner- Speicherkomplexes (HRSK) und Instandsetzung Altbau zur räumlich getrennten Unterbringung von Speichermedien

Bauherr
Freistaat Sachsen, SIB Niederlassung Dresden II
Kategorie
Kenndetails

Denkmalschutz (Objektliste nach §10 SächsDSchG)
Obj.-Dok.-Nr. 09216727 (Kulturdenkmal)

Bauwerkszuordnungskatalog (2021)
1370 (Rechenzentren)
4940 (Baudenkmal)

Flächen / Rauminhalte (DIN 277)
1.284 m² Nutzfläche (NF)
6.093 m³ Bruttorauminhalt (BRIa)

Kosten (DIN 276)
4.068.000 € BWK (KG 300 + KG 400)
20.094.000 € GBK (KG 200 – KG 700)

Termine
06.2005 bis 11.2005 Planung
12.2005 bis 07.2006 Bauausführung
07.2006 Inbetriebnahme

TU Dresden Hochleistungsrechner - Bauplanung, Projektsteuerung und Bauprojektmanagement SHP Architekten, Dresden © Kerstin Mann
Hochleistungsrechenzentrum TU Dresden (Bild: Kerstin Mann)

TU Dresden Hochleistungsrechenzentrum  

Planungsleistungen SHP

Objektplanung LP 2 bis 8
eigenständiger Alternativentwurf
wirtschaftlich-technische Optimierungsplanung

Funktion

PC-Farm (Cluster aus 1400 Prozessoren, wassergekühlt)
HPC-Server (Parallelrechensystem mit über 1000 Prozessoren, luftgekühlt)
Tape-Library (Band-Sicherungssystem mit 1 Petabyte Speicher)

Besonderheiten

Komplexe TGA (1,5 MW Heizleistung, 2 x 800 kVA Transformatoren, 2 x 92.000 m³/h Umluftkühlung)
Baufeldfreimachung – Umverlegung umfangreicher technischer Maßnahmen
Kurzer Planungs- und Realisierungszeitraum mit Winterbaumaßnahmen
Sicherheitstechnik (EMA, BMA, Gaslöschanlage)
Denkmalschutz (Einzeldenkmal)

Aufgabe

Für Forschungsvorhaben im Spitzenbereich war ein Hochleistungsrechenzentrum unterzubringen, das zum damaligen Zeitpunkt hinsichtlich der Rechenleistung weltweit zur Spitzengruppe gehörte. Der Rechnerkomplex war innerhalb des denkmalgeschützten Gebäudeensembles Trefftzbau /  Willersbau aus den frühen 1950er Jahren unterzubringen. Zudem war die Einhaltung des Fertigstellungstermins auf Grund technischer Vorschriften zwingend einzuhalten (strafbewehrt).

Entwurfskonzept

Es wurden von uns zahlreiche Standort- und Entwurfsvarianten untersucht, wobei auf die historische Bausubstanz und die sensible städtebaulich Situation eingegangen werden musste. Die hohen technischen Anforderungen führten zu komplexen Raumgeometrien, die am wirtschaftlichsten mit einem Neubau gelöst werden konnten. Daher fiel die Entscheidung zugunsten eines Erweiterungsneubaus. Die Speichermedien waren aus Sicherheitsgründen räumlich getrennt von den Rechnern unterzubringen. Dafür wurde ein Teil des Altbaus umgebaut ausgestattet.

Unser Architekturentwurf sah vor, den bestehenden Altbau mit einem Erweiterungsneubau zu ergänzen, dergestalt, dass die historische Grundform weitergeführt wurde. Farbgebung und Materialität wurden ebenfalls vom Altbau übernommen, jedoch wurde die Fassade sehr dezent neu interpretiert. Zwischen Altbau und Neubau entstand eine Fuge, in der ein offenes Treppenhaus untergebracht wurde. Die historische Fassade blieb im Inneren erhalten und ablesbar. Insgesamt wurde so die denkmalgeschützte 1950er Jahre Architektur sehr behutsam und respektvoll erweitert, sichtbar, aber ohne den Gesamtkomplex zu dominieren.

Umsetzung

Als die Rohbauarbeiten am 08.12.2005 begannen, fiel der erste Schnee. Der Winter 2005/2006 war hart und lang. Dennoch gelang es durch hohes Engagement aller Beteiligten, das Gebäude rechtzeitig fertig zu stellen und die Rechner fristgerecht in Betrieb gehen zu lassen.

Neubau Handwerkerhof, Dresden Leubnitz -Neuostra

Neubau Handwerkerhofs bestehend aus 9 Einheiten, die sich hofförmig gruppieren.
Die Einheiten bestehen jeweils aus einem gewerblich flexibel nutzbaren Bereich und einem zugeordneten Verwaltungsbereich, mit hochwertig ausgestatteten Büroarbeitsplätzen.

Kategorie
Kenndetails

Kennzahlen
4.686 m² Grundstücksgröße
9 Nutzungseinheiten
2.558 m² Hauptnutzfläche (HNFa)
12.436 m³ Bruttorauminhalt (BRIa)

Termine
10/2019 bis 02/2020 Planung LP 1 bis LP 4
05/2020 Baugenehmigung

Neubau einer Logistikhalle in Systembauweise

Neubau einer Logistikhalle in Systembauweise
Grundfläche 121 x 41 Meter, BGF 4.600 m²

Im Rahmen der Neustrukturierung des Gewerbeparks plant die Dresdner Gewerbepark Niedersedlitz GmbH auf dem Grundstück Bahnhofstraße 4 in Dresden Leuben, Gemarkung Niedersedlitz, Flurstück 231/6 den Neu-bau einer Lager- und Produktionshalle mit integrierten Büro- und Sozialraumflächen.

Dazu soll die Teilfläche von ca. 10.100m² im Süden des Grundstücks aus der Gesamtfläche von ca. 34.200m² herausgelöst werden.
Die Halle soll mit einer Größe von 121,12m x 41,12m und einer Höhe von 13,00m (Attika) parallel zum Bahndamm in einer Flucht mit der süd- östlichen angrenzenden Bebauung errichtet werden. Die notwendi-gen Abstandsflächen werden auf dem eigenen Grundstück nachgewiesen.

Die Zufahrt ist im Nord / Osten und die Ausfahrt im Nord / Westen des Teilgrundstücks geplant Die Anliefe-rung soll über einen abgesenkten Ladehof (-1,20m) erfolgen. Eine Umfahrung der Halle wird geplant. Die notwendigen PKW Stellplätze werden entlang des Gebäudes nachgewiesen

Bauherr
Freistaat Sachsen, SIB Niederlassung Dresden II
Kategorie
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